Dienstag, 10. April 2012

Durres - Shkoder

Auf der Autobahn bin ich nicht der einzige Radfahrer und die Polizei winkt mich durch, alles i.O.. Heute schoen und kuehl, rechts die schneebedeckten Berge des Grenzgebietes Albanien, Kosovo, Montenegro. Die weitere Planung ist wegen dem unbestaendigen Aprilwetter immer noch schwierig, wiedermal ist viel Wasser angekuendigt, am letzten Wochenende ist es jedoch nicht gekommen.

Sonntag, 8. April 2012

Velotechnik

An diesem Velo habe ich einen Scheinwerfer mit Taglicht (Busch&Mueller). Ich benutze ihn zu meiner Sicherheit oft bei viel Verkehr und bei schlechtem Wetter.
Wie ich zuvor schon gewusst habe sind die Kettenblaetter (50,39,30 Zaehne) fuer mich fuer eine Tour mit Last zu gross. Es gibt Kombinationen mit dem kleinsten Blatt 26 oder 22. Fuer Passstrassen ohne Alphalt waere 22 (Mountainbikeuebersetzung) gut.
Das hintere Steckschutzblech habe ich mit einer halbierten Petflasche verlaengert damit es mir nicht an den Ruecken schift.
Rechtzeitig, in einem Veloladen in Igoumenitsa, bin ich zu einem billigen, jedoch guten Rueckspiegel gekommen. Bei der Fahrt ueber Loecher- und Buckelpisten, oder wenn man einem Eselfuhrwerk ausweichen muss ist er sehr hilfreich. Die Loecherpisten haben ihren speziellen Reiz wenn sie mit einer Bruehe aus Wasser und Oel und Diesel gefuellt sind.

Patosi-Berat

Heute Besichtigung der ehemals befestigten Altstadt auf dem Huegel. Mit Hilfe der EU wird sie restauriert. Schoene Aussicht auf die Umgebung von Berat.
Danach ein Bier in der Naehe der Busstation. Reges Treiben und wie ueberall stehen sehr viele Maenner rum. Die Luft voll von Dieselabgasen. Mir tun die ja nichts an, da ich als Schueler gelernt habe, dass diese ungiftig seien im Gegensatz zum CO der Benzinmotoren.
Gestern die Fahrt von Tepelene nach Berat. Anstrengend da dauerndes auf und ab. Die Strasse ist ein Flickwerk aus unterschiedlichen Abschnitten: Loecherstrasse, Buckelstrasse, noch nicht geteerte Schnellstrasse und geteerte Schnellstrasse. Die letzten 1,5h fuhr ich wieder im Regen. Die Strasse ist dann glitschig wegen dem Wasser-Oel-Diesel-Gemisch. Und natuerlich Rad und Taschen sehr schmutzig. Im sehr schoenen Hotel Mangalemi hier in Berat habe ich dann alles wieder geputzt.
Heute und wahrscheinlich morgen mache ich Regenpause.

Freitag, 6. April 2012

Delvine-Muzine-Gjirokaster-Tepelene

Auf dem Pass haengt ein gehaeutetes Rind an den Hinterbeinen an einem Hochspannungsmast, einer ist daran es zu metzgen, ein anderer schaut zu.
Die Fahrt war schon, der Himmel leider bedeckt, jedoch kein Regen. Die Autofahrer sind erstaulicherweise ruecksichtsvoll, sie bremsen sogar wenn sie nicht ueberholen koennen.
Mit vielen kann man hier englisch sprechen. Mit dem Wirt, in Gjirokaster, wo ich zu Mittag gegessen habe, hatte ich ein laengeres Gespraech. Er moechte auch ein so gutes Velo wie ich und in der Weltgeschichte rumfahren. Er muesse jedoch hier braeteln: Huehner, Schafe und dann hatte er noch einen Spiess mit den Innereien der Schafe.
Heute uebernachte ich in einem 1000 Lek Zimmer in Tepelene, es ist sauber und die Dusche war gut. Morgen geht es weiter nach Berat.

Donnerstag, 5. April 2012

Sarande

Fahrt, ca. 1h im Regen, zuerst auf guten Strassen, dann etwa 15km nasse Grienpiste, dann noch ein paar km albanische Strasse, was immer das heisst, Loecher, nur teilweise geteert usw.
Alles hat mich sehr an Marokko erinnert, die Taeler und Berge, die Vegetation, die vielen alten Merc, die Landwirtschaft und die Schaf- und Ziegenherden und auch die aermlich gekleideten Schaefer und Leute.
Auch Enver Hoxsa's Spezialitaet, die Bunker, habe ich schon gesehen.
Hier in Sarande habe ich ein schoenes Hotelzimmer. Das Problem der weiteren Planung ist das Wetter. Sa, So oder So, Mo wird es viel regnen, je nach dem wo ich mich aufhalte, und es koennte stark winden. Mal sehen wo ich diese Tage verbringe.

Igoumenitsa

Bin es gar nicht mehr gewohnt dass die Sonne nicht den ganzen Tag scheint. Nach meiner Zwangsfreinacht (Ueberfahrt) habe ich mich hier erholt und mich mit der weiteren Reise befasst.
Entschieden habe ich mich fuer die Route Albanien-Montenegro-Kroatien. Heute fahre ich nach Sarande, danach weiter ueber Gjirokaster, Berat, Tirana, Shkoder, Ulcinj nach Dubrovnik usw. Ob mein ebook in Albanien eine 3G Verbindung hat weiss ich nicht. Wenn nicht werde ich weniger bloggen.

Montag, 2. April 2012

Brindisi

Die Faehre nach Igoumenitsa faehrt um 19h30.
Damit ist mein Giro nach 2888km zu ende. Laenger war ich nur in Norwegen unterwegs. Die Reise war angenehm und schoen. Die italienischen Autofahrer sind nicht neg. aufgefallen, wie ich schon gelesen habe. Sie haben laestige Gewohnheiten (Parken, Hupen, gegen den Velofahrer ueberholen) sind aber sonst ruecksichtvoll. In noch keinem Land habe ich so viele Sportvelofahrer gesehen und einen solchen Enthusiasmus gegenueber Radfahrern erlebt. Begeistert waren sie auch ueber mein schoenes Rad BMC AC02.